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<title>Zeigerwerte nach Ellenberg</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Zeigerwerte nach Ellenberg</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die Kurzbezeichnung <b>Zeigerwerte nach Ellenberg</b> für die <i>„Ökologischen Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa“</i> ist ein von <a href="Heinz_Ellenberg" title="Heinz Ellenberg">Heinz Ellenberg</a> 1974 erstmals beschriebenes Klassifikationsverfahren für <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">mitteleuropäische</a> Pflanzen nach ihrem <a href="%C3%96kologie" title="Ökologie">ökologischen</a> „Verhalten“ und <a href="Botanik" title="Botanik">botanischen</a> Eigenschaften.
</p><p>Die Zeigerwerte nach Ellenberg sind von ökologischen und botanischen Beobachtungen und Erfahrungen abgeleitete Kenngrößen für einzelne <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Pflanzenarten</a>, also empirisch ermittelte Werte, bei dem das reale Vorkommen der Art im Gelände bewertet wird, nicht das Ergebnis von Labormessungen. Dies ist v. a. deshalb bedeutsam, da das reale Pflanzenvorkommen sich zu einem sehr großen Anteil aus der Konkurrenz zu anderen Pflanzenarten ergibt, d. h. der Vorkommensschwerpunkt nur selten mit dem physiologischen Optimum der Art zusammenfällt. Die Zeigerwerte sind inzwischen für einige Pflanzenarten durch Standortanalysen und <a href="%C3%96kophysiologie" title="Ökophysiologie">ökophysiologische</a> Untersuchungen bestätigt beziehungsweise abgesichert worden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
<p><a href="Heinz_Ellenberg" title="Heinz Ellenberg">Heinz Ellenberg</a> beschrieb 1974 erstmals ein Klassifikationsverfahren für <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">mitteleuropäische</a> Pflanzen nach ihrem <a href="%C3%96kologie" title="Ökologie">ökologischen</a> Verhalten und <a href="Botanik" title="Botanik">botanischen</a> Eigenschaften in dem Buch <i>Ökologischen Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa</i>.
</p><p>Unter den Zeigerwerten nach Ellenberg versteht man von ökologischen und botanischen Beobachtungen und Erfahrungen abgeleitete Kenngrößen für einzelne <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Pflanzenarten</a>, also empirisch ermittelte Werte, bei dem das Vorkommen der Art im Gelände bewertet wird, nicht das Ergebnis von Labormessungen. Dies ist v. a. deshalb bedeutsam, da das reale Pflanzenvorkommen sich zu einem sehr großen Anteil aus der Konkurrenz zu anderen Pflanzenarten ergibt, d. h. der Vorkommensschwerpunkt nur selten mit dem physiologischen Optimum der Art zusammenfällt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zur_Charakterisierung_von_Arten_und_Standorten">Zur Charakterisierung von Arten und Standorten</h2></div>
<p>In der Botanik können die Zeigerwerte nach Ellenberg benutzt werden, um Auskünfte über die Standortansprüche einer <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Pflanzenart</a> zu erhalten.
In der Ökologie, insbesondere im anwendungsbezogenen Bereich der <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">Land-</a> und <a href="Forstwirtschaft" title="Forstwirtschaft">Forstwirtschaft</a>, werden sie dazu verwendet, anhand der Ansprüche der Pflanzen, die an einem bestimmten Standort vorkommen und dort zusammen eine <a href="Pflanzengesellschaft" title="Pflanzengesellschaft">Pflanzengesellschaft</a> bilden, Aussagen über den Standort zu machen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zur_Standortanalyse">Zur Standortanalyse</h2></div>
<p>Besondere Relevanz entfalten die Ellenberg’schen Zeigerwerte in den nah miteinander verwandten Disziplinen <a href="Geobotanik" title="Geobotanik">Geobotanik</a>, <a href="Vegetationskunde" title="Vegetationskunde">Vegetationskunde</a> und <a href="Pflanzensoziologie" title="Pflanzensoziologie">Pflanzensoziologie</a>. Denn nicht nur einzelne Pflanzenarten, auch <a href="Pflanzengesellschaft" title="Pflanzengesellschaft">Pflanzengesellschaften</a> geben auf Grund ihres ökologischen Verhaltens Hinweise auf die standörtlichen Bedingungen. Insbesondere gilt dies für natürliche und naturnahe Pflanzengesellschaften, eingeschränkt für alle sich spontan entwickelnden <a href="Pflanzengemeinschaft" class="mw-redirect" title="Pflanzengemeinschaft">Pflanzengemeinschaften</a>, bei denen die beteiligten <a href="Pflanzensippe" title="Pflanzensippe">Pflanzensippen</a> miteinander im Wettbewerb um Raum, Licht, Wasser, Nährstoffe und andere Ökofaktoren stehen. Um eine Pflanzengesellschaft zu bewerten, werden für die einzelnen Standortfaktoren die Durchschnittszahlen der beteiligten Arten berechnet. Auf diese Weise ergibt sich eine ökologische Kurzcharakteristik der <a href="%C3%96kotop" title="Ökotop">Ökotope</a>. In entsprechenden Zeigerwerttabellen lassen sich auch relativ einfach Arten mit ähnlichem ökologischen Verhalten entdecken, die zu „ökologischen Gruppen“, also <a href="Syn%C3%B6kologie" class="mw-redirect" title="Synökologie">synökologischen</a> Artengruppen ohne systematischen Verwandtschaft, zusammengefasst werden können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungsschwerpunkte">Anwendungsschwerpunkte</h2></div>
<p>Besonders von Kritikern wird immer wieder betont, dass ökologische Wertzahlen kein Ersatz für ökologische Messungen sind, sondern nur eine Hilfe bei der Standortansprache. Dies wird unter anderem mit der Notwendigkeit begründet, eine kritische Distanz zu den Zahlenwerten zu wahren. Letzterem kann sicherlich zugestimmt werden und gilt vor allem in einer Zeit, in der im Zuge der EDV-Expansion die Zahlengläubigkeit von Politik und Verwaltung auch auf den ökologischen Bereich überzuspringen droht. Grundsätzlich ist also eine Mindest-Sorgfalt bei der Interpretation syndynamischer Vorgänge mehr angebracht als blindes Vertrauen in die Zahlenwerke.
</p><p>Dennoch geht es nicht so sehr um eine grundsätzliche Entscheidung zwischen Bioindikation und Messung, sondern vielmehr um die Frage nach der Zweckmäßigkeit der gewählten Methode. Generell gilt: Das Arbeiten mit Zeigerwerten ist dann sinnvoll, wenn Messungen aus Zeit- oder Kostengründen ausscheiden, Vegetationsaufnahmen aber ohnehin vorhanden sind. Vorteil der ökologischen Wertzahlen ist also die Schnelligkeit der Methode. Zum anderen bietet sie aber auch die Möglichkeit, einen zeitlichen Bezug von Standortveränderungen herzustellen, und zwar durch Vergleiche zwischen altem und neuem Aufnahmematerial. Wie Nitsche und Nitsche (1994) betonen, lässt sich mittels Feuchte-, Licht- und Nährstoffzahl nach einigen Jahren die Wirkung von Extensivierungsmaßnahmen wie Ausmagerung und Grundwasserstandsanhebung sehr schön dokumentieren. Dies hat sich auch bei Thorn (1998) im Vergleich zweier Streuwiesengebiete in Südbayern mit wiederaufgenommener Mahd gezeigt.
</p><p>Der große Vorteil der ziffernmäßigen Einstufung des ökologischen Verhaltens ist die Möglichkeit, Durchschnittszahlen, Spektren oder andere zusammenfassende Ausdrücke für ganze Pflanzenbestände zu berechnen. Diese Durchschnittszahlen können dann zur ökologischen Kennzeichnung solcher Bestände verwendet werden. Unter Berücksichtigung der Indikatorwerte aller beteiligten Arten gewinnt man eine Beurteilungsgröße, die vielfach feinere Abstufungen gestattet, als es beispielsweise mit dem pflanzensoziologischen System nach <a href="Josias_Braun-Blanquet" title="Josias Braun-Blanquet">Braun-Blanquet</a> möglich ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hinweise_zur_Statistik">Hinweise zur Statistik</h2></div>
<p>Mathematisch gesehen gehören die Zeigerwerte – ähnlich wie die Schulnoten – zu den „<a href="Ordinalzahl" title="Ordinalzahl">ordinalen</a>“, nicht zu den „<a href="Kardinalzahl_(Mathematik)" title="Kardinalzahl (Mathematik)">kardinalen</a>“ Zahlen, und die Statistik verbietet streng genommen deren Mittelwertbildung. Doch werden selbst die Noten im Fach Mathematik gemittelt, obwohl es sich hierbei um keine kardinale Zahlenreihe handelt. Andererseits kann man Zeigerwerte auch nicht einfach als „ordinale“ Zahlen ansehen, da sie nicht nur „eine Folge von Ziffern“ darstellen. Es handelt sich vielmehr um eine <i>relative Abstufung</i> nach dem Schwergewicht des Auftretens im Gelände.
</p><p>1989 gingen Kowarik & Seidling auf Probleme und Einschränkungen bei der Zeigerwertberechnung ein.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
1992 stellte Ellenberg neben der rein qualitativen Methode, die die Zeigerwerte ohne Gewichtung mittelt, auch 2 quantitative Methoden zur Berechnung mittlerer Zeigerwerte vor.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl also Zeigerwerte streng genommen keine „Grundzahlen“ mit kardinalem Charakter sind, die durch Summierung entstehen, werden in Geobotanik und Landschaftsökologie mittlere Zeigerwerte verwendet und Korrelationen zwischen gemessenen Werten und ökologischen Wertzahlen errechnet. Die Mittelwertbildung wird sogar von vielen ehemaligen Kritikern (Durwen, 1982, 1983; Kowarik & Seidling, 1989) für die Praxis empfohlen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Faktoren_im_Einzelnen">Faktoren im Einzelnen</h2></div>
<p>Folgende Standortfaktoren werden im System der Zeigerwerte erfasst:
</p>
<ul><li><a href="Klimatologie" title="Klimatologie">Klimatische Faktoren</a> wie <a href="Licht" title="Licht">Licht</a>, <a href="Temperatur" title="Temperatur">Temperatur</a>, <a href="Kontinentalklima" title="Kontinentalklima">Kontinentalität</a></li>
<li><a href="Boden_(Bodenkunde)" title="Boden (Bodenkunde)">Bodenfaktoren</a> wie <a href="Feuchtigkeit" title="Feuchtigkeit">Feuchtigkeit</a>, <a href="Kalziumkarbonat" class="mw-redirect" title="Kalziumkarbonat">Reaktion</a>, <a href="Stickstoff" title="Stickstoff">Stickstoffversorgung</a>, <a href="Salze" title="Salze">Salzgehalt</a>, <a href="Schwermetalle" title="Schwermetalle">Schwermetallresistenz</a></li></ul>
<p>Des Weiteren finden sich Angaben zu Lebensform und <a href="Blatt_(Pflanze)" title="Blatt (Pflanze)">Blattausdauer</a> im System wieder.
</p><p>Im Folgenden sind für die einzelnen Faktoren die Kürzel für alle jeweils möglichen Zeigerwerte angegeben.
</p>
<dl><dt>Grundsätzlicher Hinweis</dt>
<dd>Wenn eine Pflanzenart bei einem der Faktoren mit einem <i>X</i> gekennzeichnet ist, dann bedeutet dies, dass sie sich diesbezüglich <i>indifferent</i> verhält.</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lichtzahl_(L-Zahl)"><span id="Lichtzahl_.28L-Zahl.29"></span>Lichtzahl (L-Zahl)</h3></div>
<p>Die Lichtzahl <i>L</i> bewertet das Vorkommen in Beziehung zur relativen <a href="Beleuchtungsst%C3%A4rke" title="Beleuchtungsstärke">Beleuchtungsstärke</a> (= r. B.). Für die Pflanzen maßgebend ist dabei die relative Beleuchtung, die am Wuchsort der jeweiligen Art zur Zeit der vollen Belaubung der sommergrünen Pflanzen (also etwa von Juli bis September) bei diffuser Beleuchtung (z. B. bei Nebel oder gleichmäßig bedecktem Himmel) herrscht.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Lichtzahl (L)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>Tiefschattenpflanze</b></td>
<td><small>noch bei weniger als 1 %, selten bei mehr als 30 % r. B. vorkommend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>Tiefschatten- bis Schattenpflanze</td>
<td><small>zwischen 1 und 3 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>Schattenpflanze</td>
<td><small>meist bei weniger als 5 % r. B., doch auch an helleren Stellen</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>Schatten- bis Halbschattenpflanze</td>
<td><small>zwischen 3 und 5 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>Halbschattenpflanze</td>
<td><small>nur ausnahmsweise im vollen Licht, meist aber bei mehr als 10 % r. B.</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>Halbschatten- bis Halblichtpflanze</td>
<td><small>zwischen 5 und 7 stehend, selten bei weniger als 20 % r. B.</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>Halblichtpflanze</td>
<td><small>meist bei vollem Licht, aber auch im Schatten bis etwa 30 % r. B.</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>Halblicht- bis Volllichtpflanze</td>
<td><small>Lichtpflanze, nur ausnahmsweise bei weniger als 40 % r. B.</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>Volllichtpflanze</b></td>
<td><small>nur an voll bestrahlten Plätzen im Freiland, nicht bei weniger als 50 % r. B.</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Schattenpflanze" title="Schattenpflanze">Schattenpflanze</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Temperaturzahl_(T-Zahl)"><span id="Temperaturzahl_.28T-Zahl.29"></span>Temperaturzahl (T-Zahl)</h3></div>
<p>Die Temperaturzahl <i>T</i> bewertet das Vorkommen im Wärmebereich der polaren Zone beziehungsweise der alpinen Höhenstufe bis ins mediterran geprägte Tiefland.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Temperaturzahl (T)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>Kältezeiger</b></td>
<td><small>nur in hohen Gebirgslagen, d. h. der alpinen und nivalen Stufe</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>Kälte- bis Kühlezeiger</td>
<td><small>zwischen 1 und 3 stehend (viele alpine Arten)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>Kühlezeiger</td>
<td><small>vorwiegend in subalpinen Lagen</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>Kühle- bis Mäßigwärmezeiger</td>
<td><small>zwischen 3 und 5 stehend (v. a. hochmontane und montane Arten)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>Mäßigwärmezeiger</td>
<td><small>in tiefen bis in montanen Lagen vorkommend (Schwergewicht in submontan-temperaten Bereichen)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>Mäßigwärme- bis Wärmezeiger</td>
<td><small>zwischen 5 und 7 stehend (planar bis collin)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>Wärmezeiger</td>
<td><small>im nördlichen Mitteleuropa nur in relativ warmen Tieflagen</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>Wärme- bis Extremwärmezeiger</td>
<td><small>zwischen 7 und 9 stehend (meist mit submediterranem Schwergewicht)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>extremer Wärmezeiger</b></td>
<td><small>mediterran (in Mitteleuropa nur auf wärmsten Plätzen, z. B. im Oberrheingebiet)</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kontinentalitätszahl_(K-Zahl)"><span id="Kontinentalit.C3.A4tszahl_.28K-Zahl.29"></span>Kontinentalitätszahl (K-Zahl)</h3></div>
<p>Die Kontinentalitätszahl <i>K</i> bewertet das Verbreitungsschwergewicht von der europäischen Atlantikküste (1) bis ins innere Asien (9).
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Kontinentalitätszahl (K)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>euozeanisch</b></td>
<td><small>in Mitteleuropa nur mit wenigen Vorkommen (süd- und westeuropäische Arten)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>ozeanisch</td>
<td><small>Schwergewicht in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>ozeanisch bis subozeanisch</td>
<td><small>zwischen 2 und 4 stehend (in großen Teilen Mitteleuropas vorkommend)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>subozeanisch</td>
<td><small>Schwergewicht in Mitteleuropa, z. T. auch in Osteuropa</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>intermediär</td>
<td><small>schwach subozeanisch bis schwach subkontinental</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>subkontinental</td>
<td><small>Schwergewicht im östlichen Mitteleuropa und Osteuropa</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>subkontinental bis kontinental</td>
<td><small>zwischen 6 und 8 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>kontinental</td>
<td><small>nur an wenigen Standorten des östlichen Mitteleuropas vorkommend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>eukontinental</b></td>
<td><small>im westlichen Mitteleuropa ganz fehlend, im östlichen selten (osteuropäische Arten)</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feuchtezahl_(F-Zahl)"><span id="Feuchtezahl_.28F-Zahl.29"></span>Feuchtezahl (F-Zahl)</h3></div>
<p>Die Feuchtezahl <i>F</i> bewertet Vorkommen von flachgründigen, trockenen Felshängen bis zu Sumpfböden und zu submersen Standorten. Die F-Zahl erfährt vor allem in <a href="Gr%C3%BCnland" title="Grünland">Grünlandbiotopen</a> eine breite Anwendung, da einerseits diese Pflanzenformation besonders auf eine gute <a href="Wasser" title="Wasser">Wasserverfügbarkeit</a> angewiesen ist, andererseits diese historisch überkommene <a href="Landnutzung" title="Landnutzung">Landnutzungsform</a> stark unter <a href="Entw%C3%A4sserung" title="Entwässerung">Entwässerung</a> zu leiden hatte.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Feuchtezahl (F)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>Starktrockniszeiger</b></td>
<td><small>auf trockene Böden beschränkt, an oftmals austrocknenden Stellen lebensfähig</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>Starktrocknis- bis Trockniszeiger</td>
<td><small>zwischen 1 und 3 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>Trockniszeiger</td>
<td><small>auf trockenen Böden häufiger als auf frischen, auf feuchten fehlend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>Trocknis- bis Frischezeiger</td>
<td><small>zwischen 3 und 5 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>Frischezeiger</td>
<td><small>Schwergewicht auf mittelfeuchten Böden</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>Frische- bis Feuchtezeiger</td>
<td><small>zwischen 5 und 7 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>Feuchtezeiger</td>
<td><small>Schwergewicht auf gut durchfeuchteten, aber nicht nassen Böden</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>Feuchte- bis Nässezeiger</td>
<td><small>zwischen 7 und 9 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td>Nässezeiger</td>
<td><small>Schwergewicht auf oft durchnässten (luftarmen) Böden</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>10</b></td>
<td>Wechselwasserzeiger</td>
<td><small>Wasserpflanze, die längere Zeit ohne Wasserbedeckung des Bodens erträgt</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>11</b></td>
<td>Wasserpflanze</td>
<td><small>unter Wasser wurzelnd, aber zumindest zeitweise über die Oberfläche aufragend oder Schwimmpflanze</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>12</b></td>
<td><b>Unterwasserpflanze</b></td>
<td><small>(fast) ständig untergetaucht</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b> ~</b></td>
<td>Zeiger für starken Wechsel</td>
<td><small><i>zusätzliche Angabe</i></small>
</td></tr>
<tr>
<td><b> =</b></td>
<td>Überschwemmungszeiger</td>
<td><small><i>zusätzliche Angabe</i></small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reaktionszahl_(R-Zahl)"><span id="Reaktionszahl_.28R-Zahl.29"></span>Reaktionszahl (R-Zahl)</h3></div>
<p>Die Reaktionszahl <i>R</i> bewertet das Vorkommen in Abhängigkeit von extrem sauren bis zu alkalischen (kalkreichen) Böden, dabei entspricht R jedoch nicht dem <a href="PH-Wert" title="PH-Wert">pH-Wert</a>, siehe auch: <a href="Boden-pH" title="Boden-pH">Boden-pH</a>.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Reaktionszahl (R)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>Starksäurezeiger</b></td>
<td><small>nur auf sauren, nie auf nur schwach sauren bis alkalischen Böden vorkommend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>Starksäure- bis Säurezeiger</td>
<td><small>zwischen 1 und 3 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>Säurezeiger</td>
<td><small>Schwergewicht auf sauren Böden, nur ausnahmsweise im neutralen Bereich</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>Säure- bis Mäßigsäurezeiger</td>
<td><small>zwischen 3 und 5 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>Mäßigsäurezeiger</td>
<td><small>auf stark sauren wie auf neutralen bis alkalischen Böden selten</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>Mäßigsäure- bis Schwachsäure-/Schwachbasenzeiger</td>
<td><small>zwischen 5 und 7 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger</td>
<td><small>niemals auf stark sauren Böden</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>Schwachsäure-/Schwachbasen- bis Basen- und Kalkzeiger</td>
<td><small>zwischen 7 und 9 stehend, d. h. meist auf Kalk weisend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>Basen- und Kalkzeiger</b></td>
<td><small>stets auf kalkreichen Böden</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stickstoffzahl_(N-Zahl)"><span id="Stickstoffzahl_.28N-Zahl.29"></span>Stickstoffzahl (N-Zahl)</h3></div>
<p>Die Stickstoffzahl <i>N</i> ist nach neueren Erkenntnissen eher eine „Nährstoffzahl“, denn sie beschreibt die allgemeine <a href="N%C3%A4hrstoff_(Pflanze)" title="Nährstoff (Pflanze)">Nährstoffverfügbarkeit</a> für Pflanzen im Boden; also außer Stickstoff (N) auch die Verfügbarkeit der anderen essenziellen Makro-Nährstoffe <a href="Kalium" title="Kalium">Kalium</a> (K), <a href="Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> (P) und <a href="Magnesium" title="Magnesium">Magnesium</a> (Mg). Ausgehend von Mineralböden, die tendenziell eher mit N unterversorgt sind, wurde die N-Zahl ursprünglich überwiegend als Maß für die ausschließliche Versorgung mit Mineralstickstoff (NH<sub>4</sub>+ und NO<sub>3</sub>-) interpretiert, <i>siehe auch</i>: <a href="Stickstoffd%C3%BCnger" title="Stickstoffdünger">Stickstoffdünger</a>, <a href="Nitrophyt" title="Nitrophyt">Nitrophyt</a>. In organogenen beziehungsweise <a href="Humus" title="Humus">humusreichen</a> Böden (z. B. <a href="Moor" title="Moor">Moorböden</a>) dagegen kennzeichnet die N-Zahl nicht etwa die Verfügbarkeit des dort reichlich vorhandenen Stickstoffs, sondern jene der oben genannten <a href="Mineral" title="Mineral">Minerale</a>. Die Verwendung der Stickstoffzahl zur Bewertung der Stickstoffverfügbarkeit wurde im Dezember 2008 mit der <a href="VDI-Richtlinie" title="VDI-Richtlinie">Richtlinie</a> VDI 3959 Blatt 1 <i>Vegetation als Indikator für Stickstoffeinträge; Bewertung der Stickstoffverfügbarkeit durch Ellenberg-Zeigerwerte der Waldbodenvegetation</i> <a href="Standard" title="Standard">standardisiert</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Stickstoffzahl (N)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td><b>Extremer Stickstoffarmutzeiger</b></td>
<td><small>stickstoffärmste Standorte anzeigend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>Extremer Stickstoff- bis Stickstoffarmutzeiger</td>
<td><small>zwischen 1 und 3 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>Stickstoffarmutzeiger</td>
<td><small>auf N-armen Standorten häufiger als auf mittelmäßigen, nur ausnahmsweise auf N-reicheren</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>Stickstoffarmut- bis Mäßigstickstoffzeiger</td>
<td><small>zwischen 3 und 5 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>Mäßigstickstoffzeiger</td>
<td><small>mäßig N-reiche Standorte anzeigend, seltener auf N-armen und N-reichen</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>Mäßigstickstoff- bis Stickstoffreichtumzeiger</td>
<td><small>zwischen 5 und 7 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>Stickstoffreichtumzeiger</td>
<td><small>an N-reichen Standorten häufiger als auf mittelmäßigen, nur ausnahmsweise auf N-ärmeren Standorten</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>ausgesprochener Stickstoffzeiger</td>
<td><small>zwischen 7 und 9 stehend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>übermäßiger Stickstoffzeiger</b></td>
<td><small>an übermäßig N-reichen Standorten konzentriert (Viehlägerpflanze, Verschmutzungszeiger)</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Salzzahl_(S-Zahl)"><span id="Salzzahl_.28S-Zahl.29"></span>Salzzahl (S-Zahl)</h3></div>
<p>Die Salzzahl <i>S</i> bezeichnet das Vorkommen im Gefälle der Salzkonzentration (insbesondere Cl<sup>−</sup>-Konzentration) im Wurzelbereich des Bodens von 0 (nicht salzertragend) bis 9 (extrem salzertragend).
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Salzzahl (S)
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>0</b></td>
<td><b>nicht salzertragend</b></td>
<td><small>nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>1</b></td>
<td>salzertragend</td>
<td><small>meist auf salzarmen bis salzfreien Böden, gelegentlich auf leicht salzhaltigen Böden (0–0,1 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>2</b></td>
<td>oligohalin (I)</td>
<td><small>öfter auf Böden mit sehr geringem Chloridgehalt (0,05–0,3 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>3</b></td>
<td>β-mesohalin (II)</td>
<td><small>meist auf Böden mit geringem Chloridgehalt (0,3–0,5 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>4</b></td>
<td>α/β-mesohalin (II/III)</td>
<td><small>meist auf Böden mit geringem bis mäßigen Chloridgehalt (0,5–0,7 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>5</b></td>
<td>α-mesohalin (III)</td>
<td><small>meist auf Böden mit mäßigem Chloridgehalt (0,7–0,9 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>6</b></td>
<td>α-meso-/polyhalin (III/IV)</td>
<td><small>auf Böden mit mäßigem bis hohem Chloridgehalt (0,9–1,2 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>7</b></td>
<td>polyhalin (IV)</td>
<td><small>auf Böden mit hohem Chloridgehalt (1,2–1,6 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>8</b></td>
<td>euhalin (IV/V und V)</td>
<td><small>auf Böden mit sehr hohem Chloridgehalt (> 1,6–2,3 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>9</b></td>
<td><b>euhalin bis hypersalin</b> (V/VI)</td>
<td><small>auf Böden mit sehr hohem, in Trockenzeiten extremem Salzgehalt (> 2,3 % Cl<sup>−</sup>)</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schwermetallresistenz">Schwermetallresistenz</h3></div>
<p>Die Schwermetallresistenz bewertet …
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Schwermetallresistenz
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>b</b></td>
<td>mäßig schwermetallresistent</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>B</b></td>
<td>ausgesprochen schwermetallresistent</td>
<td><small>…</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lebensform">Lebensform</h3></div>
<p>Ergänzend zu den Zeigerwerten wird der <a href="Lebensform_(Botanik)#Lebensformen_nach_Raunkiær" title="Lebensform (Botanik)">Lebensformtyp</a> der Arten angegeben, der sich vor allem nach der Lage der Überwinterungsknospen bestimmt.
Unterschieden wird bei diesen Angaben nach Blütenpflanzen, Moosen und Flechten, für die jeweils ein unterschiedliches Werte-Spektrum zur Verfügung steht.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Lebensform bei <a href="Bedecktsamer" title="Bedecktsamer">Blütenpflanzen</a>
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung: Lage der Überwinterungsorgane zur Erdoberfläche</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>A</b></td>
<td><b><a href="Wasserpflanzen" class="mw-redirect" title="Wasserpflanzen">Hydrophyt</a></b></td>
<td><small>aquatisch lebende Pflanze, Überwinterungsknospen normalerweise unter Wasser</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>C</b></td>
<td>krautiger <a href="Chamaephyt" title="Chamaephyt">Chamaephyt</a></td>
<td><small>Knospen wie bei Z meist über der Erde und im Schneeschutz überwinternd</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>H</b></td>
<td><a href="Hemikryptophyt" title="Hemikryptophyt">Hemikryptophyt</a></td>
<td><small>Überwinterungsknospen nahe der Erdoberfläche</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>T</b></td>
<td><a href="Therophyt" title="Therophyt">Therophyt</a></td>
<td><small>kurzlebig und ungünstige Zeiten als Samen überdauernd</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>G</b></td>
<td><a href="Geophyt" class="mw-redirect" title="Geophyt">Geophyt</a></td>
<td><small>Überwinterungsknospen unter der Erdoberfläche meist mit Speicherorganen</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Z</b> (z)</td>
<td>holziger Chamaephyt</td>
<td><small>Zwergstrauch, nur selten über 0,5 m hoch werdend (Angabe „z“ wenn zweijährig)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>N</b> (n)</td>
<td><a href="Nanophanerophyt" title="Nanophanerophyt">Nanophanerophyt</a></td>
<td><small>Strauch oder Kleinbaum, meist 0,5–5 m hoch werdend (Angabe „n“ wenn zweijährig)</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>P</b></td>
<td><b><a href="Phanerophyt" title="Phanerophyt">Phanerophyt</a></b></td>
<td><small>Baum, der mehr als 5 m hoch werden kann</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>li</b></td>
<td><a href="Liane_(Pflanze)" title="Liane (Pflanze)">Liane</a> oder Spreizklimmer</td>
<td><small>sich auf andere Pflanzen stützend, aber im Boden wurzelnd</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>ep</b></td>
<td><a href="Epiphyt" title="Epiphyt">Epiphyt</a></td>
<td><small>auf anderen Pflanzen nicht parasitisch als „Aufsitzer“ lebend</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>hp</b></td>
<td>Halbparasit</td>
<td><small>auf lebenden Pflanzen schmarotzend, aber mit grünen Blättern</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>vp</b></td>
<td>Vollparasit</td>
<td><small>wie hp, aber ohne Blattgrün</small>
</td></tr></tbody></table>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Lebensform bei <a href="Moose" title="Moose">Moosen</a>
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>A</b></td>
<td>Hydrophyt</td>
<td><small>aquatisch lebendes Moos</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>C</b></td>
<td>Chamaephyt</td>
<td><small>weitgehend über der Erde</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>H</b></td>
<td>Hemikryptophyt</td>
<td><small>nahe der Erdoberfläche</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>T</b></td>
<td>Therophyt</td>
<td><small>kurzlebig</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>E</b></td>
<td>Epiphyt</td>
<td><small>auf anderen Pflanzen, z. B. Bäumen lebend</small>
</td></tr></tbody></table>
<p>Bei <i>Flechten</i> erfolgt die Lebensform-Angabe in zwei Teilen. Die beiden Kürzel zu Substrat und Wuchsform werden dabei durch einen Bindestrich (<i>-</i>) getrennt.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Lebensform bei <a href="Flechte" title="Flechte">Flechten</a>
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i><b>Substrat</b></i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>E</b></td>
<td>Erdboden oder Rohhumus</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>G</b></td>
<td>Gestein</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>H</b></td>
<td>Holz</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>M</b></td>
<td>Moose</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>R</b></td>
<td>Rinde</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td>'<b>Wuchsform'</b></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Ak</b></td>
<td>Außenkruste</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Be</b></td>
<td>Strauchflechte</td>
<td><small><i>Cladonia</i>-Typ</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Ce</b></td>
<td>Strauchflechte</td>
<td><small><i>Cetraria</i>-Typ</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Cl</b></td>
<td>Strauchflechte</td>
<td><small><i>Cladina</i>-Typ</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Ik</b></td>
<td>Innenkruste</td>
<td><small>im Substrat</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>L</b></td>
<td>Laubflechte</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>N</b></td>
<td>Nabelflechte</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>r</b></td>
<td>rosettiger Wuchs</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>S</b></td>
<td>mit schuppigem Lager</td>
<td><small>…</small>
</td></tr>
<tr>
<td>…</td>
<td>u. a. Angaben</td>
<td><small>Es bestehen noch weitere, allerdings seltenere Kürzel für die Wuchsform. </small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Blattausdauer">Blattausdauer</h3></div>
<p>Die <a href="Blattausdauer" class="mw-redirect" title="Blattausdauer">Blattausdauer</a> ist ein Merkmal, das im Rahmen der Zeigerwerte nur selten angegeben wird. Es dient lediglich als Zusatzinformation.
</p>
<table class="wikitable hintergrundfarbe-basis">
<tbody><tr>
<th colspan="3" style="text-align:left;">Blattausdauer
</th></tr>
<tr style="background:#F5F5F5">
<td><i>Wert</i></td>
<td><i>Benennung</i></td>
<td><i>Erläuterung</i>
</td></tr>
<tr>
<td><b>I</b></td>
<td>immergrün</td>
<td><small>zu allen Jahreszeiten mit Blättern, die oft länger als ein Jahr leben</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>W</b></td>
<td>überwinternd grün</td>
<td><small>oft mit grünen Blättern überwinternd, die aber meist im Frühjahr ersetzt werden</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>S</b></td>
<td>sommergrün</td>
<td><small>nur in der wärmeren Jahreszeit mit grünen Blättern</small>
</td></tr>
<tr>
<td><b>V</b></td>
<td>vorsommergrün</td>
<td><small>vom Vorfrühling bis zum Frühsommer grün, dann aber meist einziehend</small>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Andere_Zeigerwerte">Andere Zeigerwerte</h2></div>
<p><a href="Elias_Landolt_(Botaniker)" title="Elias Landolt (Botaniker)">Elias Landolt</a> veröffentlichte 1977 Flora indicativa für die Schweiz, was 2010 in 2. Auflage erschien.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ellenbergs Zeigerwerte können von Mitteleuropa auf nahe gelegene Teile Europas ausgedehnt werden. Eine Anwendung in Großbritannien zeigte, dass die Zeigerwerte mit einer Datenbank von Quadrat-Stichproben durch einen einfachen Algorithmus, der aus zwei gewichteten Mittelwerten besteht, gefolgt von lokaler Regression vorhergesagt werden können.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Pflanzengeographie" class="mw-redirect" title="Pflanzengeographie">Pflanzengeographie</a></li>
<li><a href="Zeigerpflanze" title="Zeigerpflanze">Zeigerpflanze</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>G. Briemle: <i>Erfolge und Misserfolge bei der Pflege eines Feuchtbiotops. Anwendbarkeit ökologischer Wertzahlen.</i> In: <i>Telma.</i> 18, Selbstverlag der DGMT, Hannover 1988, S. 311–322.</li>
<li>G. Briemle: <i>Zur Anwendbarkeit ökologischer Wertzahlen im Grünland.</i> In: <i>Angewandte Botanik.</i> 71, Göttingen 1997, S. 219–228.</li>
<li>G. Briemle, H. Ellenberg: <i>Zur Mahdverträglichkeit von Grünlandpflanzen. Möglichkeiten der praktischen Anwendung von Zeigerwerten.</i> In: <i>Natur und Landschaft</i>, 69(4), Bonn 1994, S. 139–147.</li>
<li>A. Dorn, E. Pohl (Bearb.): <i>Pflanzenzeigerwerte für den Schulgebrauch.</i> 3. Auflage. Goltze, Göttingen, ISBN 3-88452-840-8 (Reduzierte Fassung nach Heinz Ellenberg: „Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa“. – Die Zeigerwerttabellen sind nach deutschen Pflanzennamen geordnet, die wissenschaftlichen Namen sind zusätzlich angegeben. Berücksichtigt werden die in schulüblichen Bestimmungsbüchern beschriebenen Pflanzen. Die Angaben wurden auf für den Schulunterricht relevante Zeigerwerte zum ökologischen Verhalten beschränkt: Lichtzahl, Temperaturzahl, Feuchtezahl, Reaktionszahl und Stickstoffzahl.)</li>
<li>K.-J. Durwen: <i>Zur Nutzung von Zeigerwerten und artspezifischen Merkmalen der Gefäßpflanzen Mitteleuropas für Zwecke der Landschaftsökologie und -planung mit Hilfe der EDV. Voraussetzungen, Instrumentarien, Methoden und Möglichkeiten.</i> Arbeitsber. Lehrstuhl f. Landschaftsökologie Münster 5, Münster 1982.</li>
<li>K.-J. Durwen: <i>Bioindikation im Dienste des Umweltschutzes.</i> In: <i>Beiträge Landespflege Rheinland-Pfalz.</i> 9, Oppenheim 1983, S. 133–160.</li>
<li>H. Ellenberg u. a.: <i>Zeigerwerte der Pflanzen in Mitteleuropa.</i> 3., erweit. Aufl. Goltze, Göttingen 1992, ISBN 3-88452-518-2 (Scripta Geobotanica 18).</li>
<li>H. Ellenberg: <i>Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht.</i> 5. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8252-8104-3 .(Zeigerwertliste mit Erläuterungen auf den Seiten 1020–1065).</li>
<li>I. Kowarik, W. Seidling: <i>Zeigerwertberechnungen nach Ellenberg. Zu Problemen und Einschränkungen einer sinnvollen Methode.</i> In: <i>Landschaft und Stadt.</i> 21, 1989, S. 132–143.</li>
<li>S. Nitsche, L. Nitsche: <i>Extensive Grünlandnutzung.</i> Neumann, Radebeul 1994, ISBN 3-7402-0149-5.</li>
<li>M. Thorn: <i>Auswirkungen von Landschaftspflegemßnahmen auf die Vegetation von Streuwiesen – Vergleichende Untersuchung mit Hilfe von Dauerbeobachtungsflächen</i>. Dissertation, München, 1998.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://statedv.boku.ac.at/zeigerwerte/">boku.ac.at</a> – Ökologische Zeigerwerte mit für Österreich angepassten Werten nach Karrer</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hypersoil.uni-muenster.de/0/05/18.htm">hypersoil.uni-muenster.de</a> – Zeigerpflanzen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.umwelt.uni-hannover.de/zeigerpflanzengarten.html">umwelt.uni-hannover.de</a> – Zeigerpflanzen-Garten am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20120805172010/http://www.usf.uos.de/archive/~crechtie/diplomarbeit/node46.html%23tab:Zeigerberechnung">Zeigerwertberechnung</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. August 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>)</li>
<li>Video: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://av.tib.eu/media/11306">Standortskartierung nach Heinz Ellenberg – Eine ökologische Landschaftsanalyse und Bewertung</a></i>. <a href="IWF_Wissen_und_Medien" title="IWF Wissen und Medien">Institut für den Wissenschaftlichen Film</a> (IWF) 1995, zur Verfügung gestellt von der <a href="Technische_Informationsbibliothek" class="mw-redirect" title="Technische Informationsbibliothek">Technischen Informationsbibliothek</a> (TIB), <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.3203/IWF%2FC-1945">10.3203/IWF/C-1945</a></span>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://botanik.mettre.de/">Datenbank mit Zeigerwerten nach Ellenberg für 1800 Pflanzenarten</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">I. Kowarik, W. Seidling: <i>Zeigerwertberechnungen nach Ellenberg. Zu Problemen und Einschränkungen einer sinnvollen Methode.</i> In: <i>Landschaft und Stadt.</i> 21, 1989, S. 132–143</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Ellenberg, H.E. Weber, R. Düll, V. Wirth, W. Werner, D. Paulißen: <i>Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa</i>. Scripta Geobotanica 18, 2. Auflage, 1992</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">VDI 3959 Blatt 1:2008-12 <i>Vegetation als Indikator für Stickstoffeinträge; Bewertung der Stickstoffverfügbarkeit durch Ellenberg-Zeigerwerte der Waldbodenvegetation (Vegetation as an indicator of nitrogen input; Assessment of nitrogen availability by Ellenberg indicator values of forest ground vegetation).</i> Beuth Verlag, Berlin, S. 1–3.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Elias Landolt: <cite style="font-style:italic">Flora indicativa : ökologische Zeigerwerte und biologische Kennzeichen zur Flora der Schweiz und der Alpen = ecological indicator values and biological attributes of the flora of Switzerland and the Alps</cite>. 2., völlig neu bearb. und erw. Auflage. Haupt, Bern 2010, ISBN 978-3-258-07461-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Zeigerwerte+nach+Ellenberg&rft.au=Elias+Landolt&rft.btitle=Flora+indicativa+%3A+%C3%B6kologische+Zeigerwerte+und+biologische+Kennzeichen+zur+Flora+der+Schweiz+und+der+Alpen+%3D+ecological+indicator+values+and+biological+attributes+of+the+flora+of+Switzerland+and+the+Alps&rft.date=2010&rft.edition=2.%2C+v%C3%B6llig+neu+bearb.+und+erw.+Aufl.&rft.genre=book&rft.isbn=9783258074610&rft.place=Bern&rft.pub=Haupt" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Mark O. Hill, David B. Roy, J. Owen Mountford, Robert G. H. Bunce: <cite style="font-style:italic">Extending Ellenberg's Indicator Values to a New Area: An Algorithmic Approach</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Journal of Applied Ecology</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>37</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2000, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220021-8901%22&key=cql">0021-8901</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3–15</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1046/j.1365-2664.2000.00466.x">wiley.com</a> [PDF; abgerufen am 16. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Zeigerwerte+nach+Ellenberg&rft.atitle=Extending+Ellenberg%27s+Indicator+Values+to+a+New+Area%3A+An+Algorithmic+Approach&rft.au=Mark+O.+Hill%2C+David+B.+Roy%2C+J.+Owen+Mountford%2C+...&rft.date=2000&rft.genre=journal&rft.issn=0021-8901&rft.issue=1&rft.jtitle=Journal+of+Applied+Ecology&rft.pages=3-15&rft.volume=37" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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